Köcherbaum   Moringa   Balsam
         

An den Berghängen der Naukluft trifft man am häufigsten auf mächtig entwickelte Köcherbäume (Aloe dichotoma), Wolfsmilchgewächse (Euphorbia ) und Balsambaum-gewächse (Comiphoren), hier ist die C.glaucesens am stärksten vertreten.

An den tieferen Schluchthängen findet man Stink-/Mischbaumgewächse (Sterculia) , Stinkender Hirtenbaum (Boscia foetida) und Schäferbaum, shepherd’s tree (Boscia albitrunca). Zu den auffälligsten Kleinpflanzen gehört der Teebusch (Auferstehungsplanze, „Myrothamnus flabellifolia“), der ganze Berghänge im Tal bedeckt.

  Die Riviertäler jedoch begleitet ein prächtiger Baumbewuchs. Im Tsondab -Tal stehen mächtige Kameldorn-bäume (Acacia erioloba) und in allen Nebentälern Weißdorn-Akazien (Acacia karoo), der "Falsche"
Ebenholzbaum (Euclea pseudebenus) und der Anabaum/’Weißholzakazie’
(Faidherbia albida). Auch trifft man in allen Schluchten große Feigenbaume,
Herzblattfeige (Ficus cordata), Sycamorenfeige (Ficus sycomorus) und Felsenfeige (Ficus ilicina), gelegentlich auch die 'Wilde Olive' (Olea europea). Auf den Flächen bei BüllsPort, Blässkranz und Ababis tritt auch Tamriske (Tamarix usenoides) auf.
  Die Flächen sind vorherrschend mit einer Grasdecke bewachsen, mit jedoch nur wenig kleinen Büschen. Der niedrige Busch, Boscia foetida, beherrscht die Landschaft. An den
Rinnsalen und Flussläufen trifft man weiterhin Baumbestand.
Der imposante Galeriewald des Tsondab begleitet den Flussauf bis weit in die Wüste hinein. Erst im Tsondabvlei nimmt der Baumbestand ab. Dann trifft man Tausende von toten Bäumen, deren Äste noch hier und da aus den Flugsanddünen herausragen.

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