NAUKLUFT-experience sind die Gästefarmen Ababis und Büllsport, die sich im Mai 2004 zu einer Interessengemeinschaft zusammen geschlossen haben – zwei gute Gründe in die Naukluft zu reisen.

 
Ababis   BüllsPort
     
Inmitten der Savannenlandschaft am Fuße der Naukluft liegt die Gästefarm Ababis. Übrigens eine der ältesten Farmen Namibias, sie wurde 1898 als Außenstation des damaligen „Kaiserlichen Landgestüts Nauchas“ aufgebaut.

Die Zukunft der Farm sollten aber vor allem Karakulschafe sichern, deren Fell als „Persianer“ in Europa früher die Pelzmode dominierte. Diese Schafrasse hatte ein deutscher Pelzhändler 1907 aus dem zentralasiatischen Buchara in Namibia eingeführt. Aber dieses Land, in dem so selten Regen fällt, taugte nicht für eine profitable Schafzucht. Eine über mehrere Jahre anhaltende Dürre Anfang der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts machte allen Träumen der Farmer ein Ende.

Mit seinem reichlichen Wasser-
vorkommen war Ababis ein beliebter Aufenthaltsort der frühen Bewohner des südwestlichen Afrikas. Felszeichnungen, Steinartefakte, Werkzeuge und Unterschlüpfe zeugen davon, dass Steinzeitmenschen diese Region bewohnten.

Heute wird auf Ababis in kleinem Umfang Weidemast mit Rindern und Ziegen betrieben. Der größte Teil der Farm jedoch ist privates Naturschutz-
gebiet und bietet zahlreichem Wild eine gesicherte Lebensgrundlage. Der Naturschutz auf der 33.000ha großen Farm gilt als vorbildlich.

Auf den geführten Farmdrives in das Arebtal können Herden von Hartmann-Bergzebras, Oryx, Kudus und Springböcke beobachtet und fotografiert werden.

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  BüllsPort liegt auf einer Hochlandfläche direkt
an den gewaltigen Bergen des Naukluft-Massivs unterhalb von Bull’s Mouth. Dieser auffällige Felsen wurde erstmals 1837 auf einem Kupferstich abgebildet, er gab der Farm den Namen.

Das Naukluft-Gebirge kann nur an einer Stelle von Süden nach Norden entlang des Tsondab durchquert werden, ein so genanntes Trockenrevier, das
ausschließlich bei starken Regenfällen fließt. Am südlichen Eingang dieses Durchgangs befindet sich die Farm, die zur Hälfte im bergigen Gebiet der Naukluft liegt. Johanna & Ernst Sauber, die Gastgeber, züchten erfolgreich Pferde und bieten Ausflüge in der malerischen Landschaft an.

Die Felspartien der Naukluft und die eindruckvolle Naturlandschaft lassen sich am besten auf Wanderungen, zum Beispiel durch die Köcherbaum-
schlucht erleben. Diese gehört zu den Höhepunkten der Aktivitäten rund um die Naukluft.

Die Farm ist seit Generationen im Familienbesitz und damit wohl die traditionsreichste Farm im südlichen Naukluftgebiet. Bekannt wurde BüllsPort u.a. durch den Roman „Hans Kiskers Weg nach Südwest“ von Hans Grimm. Hans Kisker betrieb seit 1903 Tierzucht auf BüllsPort. Zu dieser Zeit war die Farm noch Staatsland, auf dem auch ein Polizeiposten stationiert war.

Seit Anfang der 1980iger Jahre hat sich der jährliche Niederschlag im Vergleich der davor liegenden 30 Jahre, um 40% verringert. Ernst & Johannas Liebe zu Flora und Fauna sorgte dafür, dass sich dennoch die Wildzahlen und die Artenvielfalt auf dem Farmgelände vergrössert haben. Der Erhalt und Ausbau des Wild-bestandes als angepasster Nutzer der Weide stehen auf BüllsPort seit 1990 im Vordergrund. Heute können die Gäste viele verschiedene Wildarten auf den Wanderungen und Ausflügen aus nächster Nähe sehen.

Auf der Farm wird, und das ist wichtig zu wissen, im weiten Umkreis der einzige Store betrieben.

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